Medizinische Versorgung

In ländlichen Gebieten ist die Zentralisierung von medizinischen Einrichtungen bereits spürbar. Diese Bündelung ist tendenziell in Städten zu verzeichnen und so müssen viele Patienten inzwischen lange Wege und Wartezeiten für eine Konsultation auf sich nehmen. Viele niedergelassene Ärzte sind höheren Alters und so wird die Zahl der „Landärzte“ vermutlich weiter sinken. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat reagiert und das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vorgeschlagen, das die Aufteilung der Praxen durch Strukturfonds unterstützen soll: „Gute medizinische Versorgung darf auch in Zukunft keine Frage des Wohnorts sein.“ Strukturschwache Gebiete sollen hierdurch unterstützt werden, denn nicht die Anzahl der Ärzte stellt ein Problem dar, sondern deren Verteilung. Zur Förderung soll ein befristeter Innovationsfonds mit einem Volumen von 300 Millionen Euro jährlich eingerichtet werden. Umstritten dabei ist u.a. die Idee, Praxisnachfolgen in strukturstarken Gebieten zu verhindern.

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